Laut einer vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) durchgeführten Studie konsumieren immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland E-Zigaretten und Nikotinbeutel, wie der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck am Montag in Köln mitteilte.
Der Anteil der 12- bis 17-Jährigen, die regelmäßig Vapes nutzen, lag vor fünf Jahren noch bei 2,9 Prozent. In der aktuellen Erhebung gaben 5,5 Prozent der Jugendlichen an, E-Zigaretten zu dampfen. Besonders stark fiel der Anstieg bei Mädchen aus.
Unter den 18- bis 25-jährigen Frauen stieg die Vaping-Prävalenz von 4,7 Prozent im Jahr 2021 auf 11,9 Prozent im Jahr 2025. Insgesamt hat bereits jeder vierte Jugendliche in Deutschland Erfahrungen mit E-Zigaretten gemacht.
Details der Drogenaffinitätsstudie
Neben den klassischen Vapes gewinnen auch Nikotinbeutel an Bedeutung. 18,9 Prozent der jungen Erwachsenen und 5,5 Prozent der Jugendlichen gaben an, bereits einmal Nikotinbeutel probiert zu haben, deren Verkauf in Deutschland jedoch verboten ist.
