ÖVP-Chef Christian Stocker ist zu einem mehrtägigen Arbeitsbesuch in China aufgebrochen und will dort die bestehenden Handelsbeziehungen zur Volksrepublik vertiefen.

Stocker reist mit einer mehrtägigen Delegation nach China. Bei dem Arbeitsbesuch geht es nach Angaben aus dem Umfeld des ÖVP-Chefs vor allem darum, die bestehenden Handelsbeziehungen zur Volksrepublik auszubauen. Die Reise findet vor dem Hintergrund einer Debatte über die künftige Ausgestaltung der Flugabgabe statt.

Der politische Anlass reicht über den eigentlichen China-Besuch hinaus. Stocker hat in Aussicht gestellt, die Flugabgabe zu senken. Damit rückt ein bislang offenes Thema der Koalition in den Mittelpunkt, während gleichzeitig die wirtschaftlichen Beziehungen mit China weiter ausgebaut werden sollen.

Flugabgabe im Fokus der Debatte

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen laut den verfügbaren Informationen die bestehenden Handelsbeziehungen. Die Angaben nennen keine konkreten Abkommen oder Umsetzungszeiträume für eine mögliche Senkung der Flugabgabe. Auch zu einzelnen Projekten der beteiligten Fluggesellschaften enthält die Faktenlage keine weiteren Details.