Der Deutsche Städtetag fordert von der angeschlagenen Warenhauskette Galeria, die betroffenen Kommunen in die Gespräche über die Zukunft der Filialen einzubinden.

Die Forderung kommt von Christian Schuchardt, dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags. Gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte er, jede der Galeria-Filialen stehe vor individuellen Herausforderungen. Eine Einbindung der Städte habe sich in der Vergangenheit bewährt, „um passende und individuelle Lösungen für die Filialen und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden“.

Hintergrund der Debatte ist die Ankündigung des Unternehmens vom Mittwoch, bundesweit 33 der insgesamt 83 Standorte auf ihre Rentabilität zu prüfen und möglicherweise zu schließen. Damit steht knapp die Hälfte der Filialen auf dem Prüfstand. Galeria beschäftigt nach eigenen Angaben rund 12.000 Menschen.