Zu Beginn der zweiten Ferienwoche sind die Preise für Benzin und Diesel an den österreichischen Tankstellen erneut gestiegen, wie aus Daten der Regulierungsbehörde E-Control hervorgeht.

Am Montag lag der Durchschnittspreis für Superbenzin in Österreich bei 1,773 Euro je Liter. Am vorangegangenen Sonntag war Super noch mit 1,729 Euro deutlich günstiger gewesen, am Freitag zuvor bereits auf 1,786 Euro geklettert.

Beim Diesel zeigt sich ein ähnliches Bild: Am Freitag kletterte der Dieselpreis auf 1,859 Euro je Liter, am Sonntag sank er vorübergehend auf 1,802 Euro. Im April hatte Diesel in Österreich zeitweise mehr als 2,20 Euro je Liter gekostet.

Warum der Preis steigt

Auslöser der jüngsten Teuerung ist nach Angaben von Marktbeobachtern die Erholung des Rohölpreises. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 82,75 US-Dollar. Damit stieg der Preis der globalen Referenzsorte um knapp neun Prozent.

Hintergrund sind die jüngst wieder neu aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten. An den Weltmärkten haben sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran deutlich bemerkbar gemacht, was den Ölpreis nach oben trieb.

Trotz der seit letzter Woche größer werdenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran bewegt sich der Ölpreis aber immer noch deutlich unter dem Niveau vom Beginn des Konflikts. So hatte ein Barrel der Referenzsorte Brent zeitweise etwas mehr als 126 Dollar gekostet.