Der Kärntner SPÖ-Landeschef Daniel Fellner hat einen personellen Alternativkurs in der Bundes-SPÖ um Parteichef Andreas Babler mit deutlichen Worten zurückgewiesen und dabei auf aktuelle Vertrauenswerte aus dem APA-OGM-Index verwiesen.

Fellner hielt am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Mauerbach fest, dass es für die Sozialdemokratie in der aktuellen Lage keinen Ausweg jenseits des amtierenden Parteichefs gebe. „Es gibt halt keinen Plan B“, sagte der SPÖ-Landeschef aus Kärnten laut Angaben aus der Runde. Damit bezog er Stellung in einer Debatte, die seit Wochen über die Zukunft Bablers an der Parteispitze geführt wird.

Vertrauenswerte im Keller

Hintergrund der Wortmeldung ist eine Vertrauenskrise, die in Umfragen messbar ist. Laut APA-OGM-Index vom Juli vertrauen die Wähler unter allen Bundespolitikern nur Herbert Kickl, Walter Rosenkranz und Josef Schellhorn weniger als Vizekanzler Babler. Fellner griff diesen Befund auf und verband ihn mit der Forderung nach Geschlossenheit.