Eine angemeldete antifaschistische Standkundgebung am Wiener Stephansplatz ist am Samstagnachmittag, dem 25. Juli 2026, von der Polizei aufgelöst worden, nachdem eine unbeteiligte Gruppe auf die Versammlung zugegangen war und Teilnehmer mit Flaschenwürfen, Pyrotechnik und versuchten Durchbrüchen durch Polizeisperren reagiert hatten.

Am Samstagnachmittag sicherte die Landespolizeidirektion Wien eine ordnungsgemäß angemeldete Standkundgebung im Bereich des Stephansplatzes ab. Gegen 16.15 Uhr näherte sich eine verfahrensfremde Personengruppe der Versammlung. Um ein direktes Aufeinandertreffen und eine Eskalation zu verhindern, schritten die Einsatzkräfte sofort ein und forderten die Gruppe auf, den Bereich zu verlassen.

Die Personen kamen dieser Aufforderung unter Aufsicht der Polizei schließlich nach. Kurz darauf jedoch, so die Polizei in einer Aussendung, kam es aus dem Kreis der Demonstration heraus zu gezielten Flaschenwürfen, dem Einsatz von Pyrotechnik und wiederholten Versuchen, die polizeilichen Sperren zu durchbrechen. Es wurde versucht, eine unmittelbare Konfrontation zu verhindern und die Personengruppe wurde zum Verlassen des Bereiches der Standkundgebung aufgefordert.