Die Wiener Polizei hat nach dem Donauinselfest, das von Freitag bis Sonntag auf der Wiener Donauinsel stattfand, eine insgesamt positive Bilanz gezogen und 17 Festnahmen sowie 200 Anzeigen gemeldet.

Das Donauinselfest, das von der Veranstalterin selbst als „das größte Freiluftfestival Europas“ bezeichnet wird, lockte nach Angaben des Projektmanagements „Hunderttausende Besucherinnen und Besucher“ täglich auf die Insel. Konkrete Besucherzahlen werden von der Veranstalterin nicht genannt, da viele Besucherinnen und Besucher im Laufe des Tages kommen und gehen. In diesem Jahr fand das Festival erstmals in den Sommerferien statt – am Tag der Zeugnisübergabe.

Festnahmen und Anzeigen im Überblick

Die Wiener Polizei zog am Montag Bilanz und sprach aus polizeilicher Sicht von einer Veranstaltung, die „friedlich und sicher“ durchgeführt werden konnte. „Trotz des hohen Besucheraufkommens verlief die Einsatzlage an allen drei Veranstaltungstagen im Wesentlichen entsprechend der erwartbaren Lageentwicklung“, hieß es in der Aussendung. Größere sicherheitspolizeiliche Herausforderungen seien ausgeblieben oder frühzeitig erkannt und bewältigt worden.