Spanien hat das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in East Rutherford mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien gewonnen und damit seinen zweiten WM-Titel nach 2010 eingefahren.
Verlängerung und entscheidender Treffer
Im MetLife Stadium von East Rutherford endete am Sonntagnachmittag kurz nach 15 Uhr Ortszeit das 104. und letzte Spiel dieser ersten XXL-WM. Vor über 80.000 vorwiegend blau-weiß gekleideten Zuschauerinnen und Zuschauern entschied Ferran Torres die Partie in der 106. Minute. Nach einer schönen Kopfball-Ablage von Nico Williams hämmerte Torres den Ball in die Maschen und besiegelte den spanischen Sieg gegen den Titelverteidiger aus Argentinien.
Spanien trat als amtierender Europameister an und vertraute auf seine Startelf, die Frankreichs Titel-Traum jäh beendete. Luis de la Fuente, nach den vorliegenden Angaben 65 Jahre alt und damit der älteste Trainer, der je einen WM-Titel gewann, setzte auf Bewährtes – und sein Team, das im gesamten Turnier lediglich ein Gegentor kassiert hatte (im Viertelfinale beim 2:1 gegen Belgien), lieferte auch im Endspiel defensiv eine herausragende Vorstellung.
Argentiniens zähe Offensive und Yates Rolle
Argentinien hingegen blieb über weite Strecken der Begegnung ungewöhnlich blass. In der ersten Halbzeit brachten die Südamerikaner keinen einzigen Torschuss zustande – ein Negativrekord bei dieser WM, den zuvor nur Neuseeland, Paraguay, Ghana und Haiti egalisiert hatten. Auch im weiteren Spielverlauf dauerte es bis zur 115. Minute, ehe Argentinien überhaupt ein Schuss auf das gegnerische Tor abgab. Die erste spanische Chance hatte bereits Lamine Yamal in der 4. Minute, dessen Flachschuss aber Torhüter Emiliano Martinez parierte.
