Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 trifft Titelverteidiger Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, auf den amtierenden Europameister Spanien.
Es ist das 104. und letzte Spiel des erweiterten WM-Turniers, und die Ausgangslage könnte kaum reizvoller sein. Argentinien geht als Titelverteidiger in die Partie, Spanien als frisch gebackener Europameister. Beide Mannschaften haben auf ihrem Weg ins Endspiel unterschiedliche Gesichter gezeigt: Die Südamerikaner als "Mentalitätsmonster", die Iberer als "Kontroll-Profis".
Zwei Gesichter des Turniers
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni kann dabei auf den Kern jenes Kaders bauen, der bereits 2022 in Katar triumphierte. In Argentiniens Kader stehen tatsächlich noch 17 Weltmeister von 2022. Wichtige Stützen der Startelf, die im Finale von Katar damals gegen Frankreich gewann, haben auch diesmal tragende Rollen: Torhüter Emiliano Martínez etwa, aber auch Stürmer Julián Álvarez. Neben dem WM-Pokal gewannen die Argentinier in seiner Amtszeit auch schon zweimal die Copa América (2021 und 2024).
Lionel Messi, 39 Jahre alt und Kapitän der Argentinier, hat bereits acht Tore und vier Vorlagen auf dem Konto. Sein Auftritt im Finale wirft allerdings Fragen auf – nicht nur wegen seines Alters, sondern auch wegen der Belastung des Turniers. "Leo ist 39, er hat alles erreicht, und trotzdem ist er noch auf dem höchsten Level. Deshalb müssen wir alles geben. Wir müssen für ihn und für Argentinien laufen", sagte sein Teamkollege Giuliano Simeone, 23 Jahre alt.
