Die spanische Staatsministerin für Migration, Pilar Cancela, hat in Madrid die endgültige Zahl von 1.174.978 Anträgen auf Aufenthaltstitel im Rahmen des laufenden Regularisierungsprogramms bekanntgegeben, von denen bereits mehr als die Hälfte bearbeitet seien.
Die Antragstellenden mussten nachweisen, dass sie sich am 1. [Quote continues in source] in Spanien aufgehalten hatten, um von der Regularisierung zu profitieren. Die Frist für die Einreichung der Anträge ist inzwischen ausgelaufen, die Behörden werten die eingegangenen Unterlagen seit Monaten aus. Nach Angaben des Migrationsministeriums ist mehr als die Hälfte der Verfahren bereits abgeschlossen.
Herkunft der Antragsteller
Unter den Antragstellerinnen und Antragstellern bilden Menschen aus Kolumbien mit einem Anteil von 25,9 Prozent die mit Abstand größte Gruppe. Dahinter folgen Marokkaner mit 13,3 Prozent, Venezolaner mit 11,8 Prozent und Peruaner mit 8,8 Prozent. Diese vier Herkunftsländer zusammen stellen mehr als die Hälfte aller eingegangenen Anträge.
Demografie und Altersstruktur
Die demografische Zusammensetzung der Antragsteller zeigt zudem, dass acht von zehn Personen jünger als 45 Jahre waren. Männer stellten mit einem Anteil von 57 Prozent die Mehrheit gegenüber den Frauen. Damit spiegelt das Programm vor allem den Zustrom erwerbsfähiger Menschen wider, die seit Jahren im Land leben und arbeiten.
