Berlin, 17 August 2026

In der Debatte um Metas KI-Brillen prägen Kritiker den Spitznamen „Spechtelapparatur" für die dauerfilmenden Geräte, während eine neue Studie zeigt, wie das Training von KI-Chatbots deren Sprache insgesamt verändert.

Metas KI-Brillen sind immer häufiger auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln zu sehen. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, mit den Geräten eine flächendeckende Videoerfassung zu ermöglichen. Die Brille filmt aus Sicht der Trägerin oder des Trägers kontinuierlich die Umgebung und speist die Aufnahmen in die KI-gestützte Auswertung ein. Datenschutzbehörden beobachten die Entwicklung mit Sorge.

In einem Beitrag, der den Spitznamen aufgegriffen hat, heißt es: „So nennt man diese dauerfilmende Apparatur natürlich nicht bei Meta selbst, wohl aber bei Technoskeptikern, die es nicht so super finden, wenn Heerscharen von bebrillten, häufig nur vorgetäuscht schasaugerten Spechtlern, Spannern und 'Aufriss-Künstlern' herumziehen, um alles aufzuzeichnen, was ihnen an Geschlechtsmerkmalen auf der Straße unterkommt." Die Wortwahl fällt bewusst polemisch aus und bringt die Bedenken jener auf den Punkt, die in den Brillen weniger ein Lifestyle-Produkt als eine mobile Überwachungstechnik sehen.