Wien, 16 September 2026
Die Präsidentin des Seniorenbundes, Ingrid Korosec, hat die heimische Pensionsdebatte als von Mythen geprägt kritisiert und dabei Langzeitprognosen der EU-Kommission bemüht.
In Wien wandte sich Korosec gegen Darstellungen, die das österreichische Pensionssystem als unfinanzierbar beschreiben. Sie sprach von "Pensionsmythen", die in der politischen Auseinandersetzung wiederholt bedient würden, und forderte eine sachliche Diskussion auf Basis von Daten.
Die Seniorenbund-Präsidentin bezog sich auf Vorhersagen der Europäischen Kommission, die von Sozialministerin Birgit Gerstorfer in die Debatte eingebracht worden waren. Demnach steigen die öffentlichen Pensionsausgaben in Österreich bis 2032 auf einen Höchstwert von rund 15,1 Prozent der Wirtschaftsleistung und sinken danach trotz zusätzlich rund 500.000 Pensionistinnen und Pensionisten bis 2070 wieder auf etwa 14 Prozent.
