Die österreichische Regierung hat am Donnerstag eine Pensionserhöhung von 2,95 Prozent für das kommende Jahr beschlossen, die leicht unter der erwarteten Inflationsrate liegt.

Die Erhöhung betrifft alle Pensionen in Österreich und wird ab dem kommenden Jahr wirksam. Mit 2,95 Prozent liegt sie jedoch knapp unter der prognostizierten Inflationsrate, was von Seniorenverbänden kritisiert wurde.

Die Grundsicherung, auch als Existenzminimum bekannt, wird hingegen um 3,3 Prozent auf 1.308,39 Euro angehoben. Diese stärkere Erhöhung soll besonders einkommensschwache Pensionisten entlasten.

Für Pensionen, die über der Höchstbeitragsgrundlage von 6.930 Euro liegen, gibt es eine feste Erhöhung von 204,44 Euro pro Monat. Damit sollen höhere Pensionen ebenfalls von der Anpassung profitieren.

Insgesamt belaufen sich die Mehrkosten für die Pensionserhöhung auf rund 2,4 Milliarden Euro. Die Regierung betont, dass diese Maßnahmen im Rahmen der budgetären Möglichkeiten umgesetzt werden.

Höhere Grundsicherung