Das Landesumweltamt Brandenburg hat im vergangenen Jahr sechs Betriebsstörungen beim US-Elektroautobauer Tesla im Werk Grünheide bei Berlin dokumentiert - in keinem Fall sei es zu einer Beeinträchtigung der Umwelt gekommen.
Sechs Störungen in einem Jahr
Wie das Landesumweltamt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wurden 2025 insgesamt sechs Vorfälle in dem Werk erfasst. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet. Demnach zählten dazu eine Ölverschmutzung auf einer befestigten Außenfläche am 6. Januar, ein Radladerbrand am 6. Februar, ein erstickender Brand durch Funkenflug bei der Karosseriefertigung am 24. März, eine Ölverschmutzung auf einer Baustraße am 28. Februar sowie - laut jüngerer Berichte - zwei weitere Ereignisse wie eine thermische Reaktion einer Batteriezelle am 14. Januar und ein Klebstoffaustritt aus einer Anlage am 16. Januar.
Brandenburgs Landesumweltamt betonte, dass in keinem der sechs dokumentierten Fälle negative Folgen für die Umwelt festgestellt worden seien. Auch in diesem Jahr habe es bisher zwei Vorfälle gegeben - "ebenfalls ohne negative Folgen für die Umwelt", wie es heißt. Konkretere Details zu den beiden aktuellen Vorfällen wurden zunächst nicht veröffentlicht.
