Wien, 06 August 2026
Die Neos-Politikerin Korinna Schumann hat ihren Entwurf zur Lohntransparenz gegen Kritik aus Wirtschaftskammer und ÖVP verteidigt und mehr Vertrauen durch Offenlegung gefordert.
Debatte über Verwaltungsaufwand
In der Debatte um die geplante Lohntransparenz hat Korinna Schumann (Neos) Vorwürfe zurückgewiesen, der vorliegende Entwurf bedeute vor allem zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Unternehmen. „Die Diskussion über den Entwurf zur Lohntransparenz sollte nicht auf den bürokratischen Aufwand reduziert werden“, sagte Schumann laut der Nachrichtenagentur APA.
Die Politikerin verwies darauf, dass mehr Transparenz bei Löhnen und Gehältern Vertrauen schaffe und den Wirtschaftsstandort Österreich langfristig stärke. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bräuchten verlässliche Informationen, um Gehaltsverhandlungen auf Augenhöhe führen zu können, argumentierte sie.
