Bei einem Großbrand in einer mehrstöckigen Schuhfabrik in der ostchinesischen Stadt Jinjiang in der Provinz Fujian sind mindestens 28 Menschen getötet worden, während die Rettungsarbeiten am Unglücksort andauerten.

Ausmaß des Unglücks

Bei einem Großbrand in einer Schuhfabrik in der ostchinesischen Provinz Fujian sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, brach das Feuer in einer mehrstöckigen Fabrik in der Stadt Jinjiang aus. Die Suche und Rettung dauert noch an.

Der staatliche Sender CCTV hatte zunächst gemeldet, dass Personen am Brandort eingeschlossen seien. Die Behörden in Fujian hätten Kräfte mobilisiert, um Verletzte zu behandeln und die Lage vor Ort zu bewältigen. Auch das Katastrophenschutzministerium und die nationale Feuerwehrbehörde schickten eine gemeinsame Arbeitsgruppe an den Unglücksort.

Chinas Staatschef Xi forderte den Angaben zufolge umfassende Such- und Rettungsmaßnahmen sowie eine rasche Aufklärung der Brandursache. Xi Jinping erklärte zudem, dass die Verantwortlichen streng zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

Reaktion der Regierung

Die Fabrik, in der das Feuer ausbrach, befand sich nach Angaben der Behörden in Jinjiang, einer Industriestadt in der Provinz Fujian an der chinesischen Südostküste. Die Region gilt als eines der Zentren der Schuh- und Textilproduktion Chinas und beheimatet zahlreiche Produktionsstätten für den Export.