Eine 73-jährige Patientin wurde in der Nacht auf Mittwoch im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Graz verletzt, als sie während einer Sauerstoff-Therapie auf der internistischen Station eine Zigarette anzündete und dadurch eine Verpuffung auslöste.
Was in der Nacht geschah
Der Knall durch die Verpuffung war gegen 2.30 Uhr vom Pflegepersonal im Krankenhaus wahrgenommen worden. Wie das Spital unter Berufung auf einen Bericht der "Kleinen Zeitung" bestätigte, hatte die glimmende Zigarette den medizinischen Sauerstoff in Brand gesetzt, woraufhin es zu der Explosion kam. "Die glimmende Zigarette setzte den Sauerstoff in Brand und es kam zu einer Verpuffung", bestätigte das Krankenhaus den Vorfall.
Die Patientin, die nach Angaben der Klinik auf der internistischen Station behandelt wurde, erlitt bei der Verpuffung Verletzungen. Nach derzeitigem Stand der Informationen kamen keine weiteren Personen zu Schaden. "Zum Glück waren keine anderen Patientinnen und Patienten betroffen", hieß es vonseiten des Spitals weiter.
