Die Salzburger SPÖ hat am Samstag auf ihrem 44. Landesparteitag im Kongresshaus in Sankt Johann im Pongau den Präsidenten der Arbeiterkammer Salzburg, Peter Eder, mit 95,3 Prozent der Delegiertenstimmen zu ihrem neuen Landesvorsitzenden gewählt.

Person und Ausgangslage

Eder war bereits seit dem Rücktritt des früheren Landesparteichefs David Egger-Kranzinger Ende 2024 gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Barbara Thöny und Bettina Brandauer Teil eines interimistischen Leitungstrios. Auf dem Parteitag erhielt er nun 95,3 Prozent der Stimmen. Bereits im Vorfeld hatten laut einer Mitgliederbefragung im Mai 96 Prozent der Salzburger SPÖ-Mitglieder seine Kandidatur unterstützt.

Eder will die SPÖ Salzburg, die seit dem Finanzskandal des Jahres 2013 in Opposition ist, bis zur Landtagswahl im Frühjahr 2028 wieder in die Landesregierung führen. In seiner Rede zeigte er sich kämpferisch: "Und 2028 fahren wir pünktlich im Bahnhof Chiemseehof (Sitz der Landesregierung, Anm.) ein, und wir lassen uns nicht mehr stoppen." Den Chiemseehof bezeichnete er als Ziel der politischen Reise der Salzburger Sozialdemokratie.