Die Stadt Salzburg hat am Dienstag eine erste Zwischenbilanz zur seit Anfang Juli geltenden Sommer-Verkehrsregelung für die Innenstadt vorgelegt und sieht den Verkehr spürbar entlastet.

Seit Anfang Juli ist die Salzburger Innenstadt zwischen Neutor, Staatsbrücke und Salzachkais eine Zone mit beschränktem Verkehr. Durchfahren dürfen nur noch Autos mit Kennzeichen aus Salzburg, Salzburg Land, Hallein und dem Rupertiwinkel (Berchtesgadener Land, Bad Reichenhall, Laufen). Zusätzlich gilt auf den Zufahrtsstraßen über den Müllner Hügel, die Imbergstraße und die Schwarzstraße ab dem Landestheater ein Fahrverbot für motorisierte Fahrzeuge. Das Ziel der Maßnahme: rund 1.000 Autofahrten pro Tag weniger in der Stadt. Zuvor rollten im Schnitt etwa 12.000 Autos täglich durch das Neutor.

Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) zog am Dienstag gemeinsam mit Verkehrsstadträtin Anna Schiester (Grüne Bürgerliste) eine verhalten positive erste Bilanz. «Als Bürgermeister ist mir wichtig zu betonen, dass die Sommerregelung funktioniert, Salzburg jederzeit erreichbar bleibt und wir gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Stadt verbessern. Das vielfach angekündigte Verkehrschaos ist ausgeblieben», sagte Auinger. Besonders in den Stadtteilen Maxglan und Riedenburg nehme die Regelung Druck aus dem Verkehrssystem: «Gerade in Maxglan und Riedenburg zeige sich deutlich, dass die Sommerregelung Druck aus dem Verkehrssystem nehme und spürbare Entlastung bringe».