Die irische Billigfluglinie Ryanair hat im ersten Quartal ihres Geschäftsjahres 2026/27 einen Gewinnrückgang von 34 Prozent auf 538 Millionen Euro verzeichnet, weil die Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs deutlich gestiegen sind.

Der Umsatz der Airline stieg im Berichtszeitraum April bis Juni lediglich um ein Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, wie Ryanair am Montag in Dublin mitteilte. Die Nachrichtenagentur awp international berichtete über die Geschäftszahlen. Der Gewinn brach damit deutlich stärker ein als von Beobachtern erwartet.

Hauptgrund für die schwache Entwicklung sind die stark gestiegenen Kerosinpreise. Ryanair hat einen großen Teil ihres Treibstoffbedarfs nicht über Termingeschäfte abgesichert und ist daher unmittelbar von den Preissteigerungen am Spotmarkt betroffen. In dem Bericht wird der Anstieg der Treibstoffkosten ausdrücklich auf den Iran-Krieg zurückgeführt.

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