Der österreichische Rechnungshof hat die Spionageprävention in den Ministerien für Inneres, Verteidigung und Äußeres geprüft und empfiehlt unter anderem ausreichende Ressourcen sowie regelmäßige Kontrollen der internen Kontrollsysteme.

Prüfauftrag und Beteiligte

Die Prüfung wurde unter anderem auf Antrag von NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos durchgeführt. Der Berichtszeitraum erstreckte sich schwerpunktmäßig auf die Jahre 2017 bis 2024, wie aus dem aktuellen Bericht hervorgeht.

Der Rechnungshof nahm dabei die internen Kontrollsysteme (IKS) der drei Ressorts unter die Lupe. Ziel war es festzustellen, wie gut bestehende Vorkehrungen gegen Spionage wirken und wo Nachbesserungsbedarf besteht. Alle drei Ministerien verfügen demnach über interne Kontrollsysteme mit Elementen zur Spionageprävention, um Risiken zu mindern.

Zu den vom Rechnungshof benannten Risiken zählen Informationsabfluss, unbefugter Zugang zu sensiblen Bereichen sowie Rekrutierungsversuche fremder Nachrichtendienste an eigenem Personal. Personenbezogene Überprüfungen sind demnach in allen drei Ressorts Voraussetzung für den Zugang zu bestimmten Informationen.