Die Geschäftsleitung und die Aufsichtsgremien der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien (RH NÖ-Wien) haben am Montag beschlossen, den Großteil ihrer Industriebeteiligungen über eine sogenannte Down-stream-Abspaltung an die hundertprozentige Tochter Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) zu übertragen.

Der Beschluss sieht vor, nahezu den gesamten operativen Betrieb inklusive der Industriebeteiligungen an die RLB NÖ-Wien abzugeben. Bei einer Down-stream-Abspaltung wird ein Teil des Vermögens einer Holdinggesellschaft in eine bereits bestehende Tochtergesellschaft ausgegliedert, ohne dass sich die Eigentumsverhältnisse auf Konzernebene ändern.

Damit ist ein erster formeller Schritt in dem seit längerem diskutierten Umbau der Raiffeisen-Holding vollzogen. Der nun gefasste Grundsatzbeschluss muss noch von der Generalversammlung der RH NÖ-Wien abgesegnet werden, die laut den vorliegenden Informationen für September 2026 angedacht ist.