Moskau, 30 Juni 2026

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den ukrainischen Vorschlag, gegenseitig auf Langstreckenangriffe zu verzichten, als taktisches Manöver zurückgewiesen.

Hintergrund des ukrainischen Vorstoßes

Putin erklärte, der Vorstoß aus Kiew ziele darauf ab, die russischen Angriffe an der rund 1.250 Kilometer langen Front zu bremsen. Er bezeichnete das Angebot nicht als ernsthaften Friedensschritt, sondern als Versuch, militärischen Druck von den ukrainischen Stellungen zu nehmen.

Nach Darstellung des Kremls bleibt die Ukraine aus russischer Sicht damit unter erheblichem militärischem Druck entlang der gesamten Frontlinie. Putin habe deutlich gemacht, dass er an der bisherigen Linie festhalte und keine einseitige Zurückhaltung bei Angriffen mit großer Reichweite beabsichtige.

Hintergrund des Vorschlags ist die anhaltende Eskalation der gegenseitigen Luftangriffe. Die Ukraine hatte in den vergangenen Wochen mehrfach die Möglichkeit ins Gespräch gebracht, dass beide Seiten auf Schläge mit weit reichenden Drohnen und Raketen verzichten könnten, um die Zivilbevölkerung zu schützen.