In Washington haben Journalistenverbände und Oppositionspolitiker gegen den Ausschluss mehrerer grosser Nachrichtenredaktionen aus dem Pressepool des Weissen Hauses protestiert und auf ein frueheres Urteil des Obersten Gerichtshofs zur Pressefreiheit verwiesen.
Hintergrund: Ausschluss aus dem Pressepool
Die Kontroverse entzuendete sich an der Entscheidung der Regierung, bestimmte Nachrichtenredaktionen vom Zugang zum Pressepool des Weissen Hauses auszuschliessen. Betroffen sind unter anderem grosse US-Sender, die nach Darstellung der Regierung kritisch ueber den Praesidenten Donald Trump berichten. Die betroffenen Redaktionen sprechen von einem beispiellosen Eingriff in die journalistische Arbeit.
Journalistenverbände und Gewerkschaften verurteilten den Schritt als inakzeptablen Versuch, unliebsame Berichterstattung zu unterdruecken. Sie riefen zu Solidaritaet mit den ausgeschlossenen Sendern auf und kündigten an, die Entscheidung mit rechtlichen Mitteln und oeffentlichem Druck anzufechten.
