Lima, 29 Juni 2026

Perus Wahlbehörde erklärte die rechtsgerichtete Kandidatin Keiko Fujimori mit knapp 50,1 Prozent der Stimmen zur Siegerin der Präsidentschaftsstichwahl vom 7. Juni gegen den Linkspolitiker Roberto Sánchez, der laut Behörde auf knapp 49,9 Prozent kam.

Die peruanische Wahlbehörde (Jurado Nacional de Elecciones, JNE) gab das amtliche Endergebnis am Montag nach wochenlanger Auszählung und teilweisen Nachprüfungen bekannt. Demnach erhielt Fujimori rund 50,1 Prozent der Stimmen, ihr Rivale Sánchez 49,86 Prozent. Damit trennten die beiden Kandidaten gerade einmal 49.641 Stimmen – bei insgesamt 27 Millionen Wahlberechtigten in einem Land mit rund 35 Millionen Einwohnern ein äußerst knappes Ergebnis.

Sánchez hatte zuvor angekündigt, die Wahlergebnisse nicht anzuerkennen. „Sánchez hatte zuvor angekündigt, die Wahlergebnisse nicht anzuerkennen“, hieß es in Berichten über den Wahlkampf. Der 57-jährige Abgeordnete begründete sein Vorgehen mit Vorwürfen der Unregelmäßigkeiten. Beobachter sahen darin eine Gefahr für die Stabilität des ohnehin politisch angespannten Landes.