Zwölf US-Bundesstaaten unter der Führung Kaliforniens haben am Montag Klage gegen die geplante 111-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance eingereicht.

Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten ziehen vor Gericht, um die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance zu verhindern. Das Justizministerium kam zur Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Konsumentinnen und -Konsumenten schaden werde – sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion.

Paramount gehört zu den kleineren Playern der Branche. Warner dagegen ist eines der Schwergewichte. Mit etwa 41 Milliarden US-Dollar erzielt Warner rund 30 Prozent mehr Jahresumsatz als Paramount. Der Zusammenschluss der beiden Medienkonzerne hat ein Volumen von rund 111 Milliarden Dollar.

Was die Kläger konkret fordern

Durch die Fusion würde Paramount unter anderem den Streamingdienst HBO Max, die "Harry Potter"-Filmreihe, das DC-Universum mit Marken wie Superman und Batman sowie den Nachrichtensender CNN übernehmen. Zum Unterhaltungskonzern gehören unter anderem das DC-Superhelden-Universum mit Superman und Batman, Filmreihen wie «Harry Potter» sowie ein starkes Streaming-Geschäft auf Basis des Bezahlsenders HBO.

In ihrer Klage führen die zwölf US-Bundesstaaten an, der Wegfall der Konkurrenz zwischen Warner und Paramount werde unter anderem die Kinos schwer treffen. Auch werde der Zusammenschluss zu höheren Preisen und weniger Produktionen führen. Die Kläger warnen zudem vor Folgen für die Filmbranche und Kinos, da der Wegfall eines großen Konkurrenten den Wettbewerb bei Filmproduktionen und Auswertungen schwächen könnte.