Zwölf US-Bundesstaaten unter Führung des kalifornischen Generalstaatsanwalts Rob Bonta haben am Montag vor einem Bundesgericht in Nordkalifornien Klage gegen die rund 111 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount eingereicht, um den Zusammenschluss der beiden Hollywood-Konzerne zu verhindern.

Die Klage richtet sich gegen den milliardenschweren Deal, mit dem Paramount (Paramount Skydance) den traditionsreichen Hollywood-Konzern Warner Bros. Discovery schlucken will. Nach Angaben der klagenden Staaten würde der Zusammenschluss zweier Schwergewichte den Wettbewerb in der Filmproduktion, im Streaming und im Kabelfernsehen erheblich beeinträchtigen und letztlich zu höheren Preisen sowie einem schlechteren Angebot für Verbraucher führen. "Zugleich laufen noch Wettbewerbsprüfungen außerhalb der USA, unter anderem in Europa", heißt es in den Unterlagen.