Papst Leo XIV. hat am 22. August 2026 einen pastoralen Besuch in der Republik San Marino absolviert und in seiner Ansprache die Verbindung von Freiheit und Menschenwürde hervorgehoben.
Freiheit und Würfe als Leitmotiv
Bei seinem Besuch in dem kleinen europäischen Staat unterstrich der Papst, dass eine Gesellschaft ohne Achtung der menschlichen Würde keine echte Freiheit kenne. Die Republik San Marino, eines der ältesten und kleinsten Staaten der Welt, war Schauplatz dieses pastoralen Besuchs, der sowohl religiöse als auch gesellschaftspolitische Akzente setzte. Vor Gläubigen und Vertretern des öffentlichen Lebens rief Leo XIV. zu einem freiheitlichen Miteinander auf, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt.
In seiner Rede formulierte der Papst wörtlich: "Non c'è vera libertà senza rispetto dignità della persona umana" – es gebe keine wahre Freiheit ohne den Respekt vor der Würde des menschlichen Personen. Mit dieser Aussage verband er eine Mahnung an Politik und Gesellschaft, die Grundrechte nicht als abstrakte Formeln, sondern als gelebten Alltag zu begreifen. Besonders hob er hervor, dass Würde unabhängig von Herkunft, Glauben oder sozialer Stellung gelte.
