Pakistans Sicherheitskräfte haben in der Nacht auf Montag Luftschläge auf Ziele in Ostafghanistan geflogen und gleichzeitig Bodeneinsätze entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze durchgeführt, wobei nach Regierungsangaben 25 Kämpfer der mit den pakistanischen Taliban verbundenen Gruppe Jamaat-ul-Ahrar getötet wurden.
Wie der pakistanische Informationsminister Attaullah Tarar auf der Plattform X mitteilte, seien bei den Luftschlägen drei Ziele in den ostafghanischen Provinzen Paktia, Paktika und Kunar zerstört worden. Tarar sprach von "Präzisionsschlägen". Informationen Minister Tarar schrieb auf der Plattform X, dass "Sicherheitskräfte entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze einen Bodeneinsatz durchgeführt" hätten. Im Grenzgebiet seien Verstecke und Rückzugsgebiete der pakistanischen Taliban attackiert worden.
Die pakistanische Regierung erklärte, bei den Luftschlägen seien 25 Kämpfer getötet worden. Die Operation richte sich gegen die militante Gruppe Jamaat-ul-Ahrar, die häufig mit den pakistanischen Taliban (Tehreek-e-Taliban Pakistan, TTP) in Verbindung gebracht wird. Die Angriffe wurden als Antwort auf jüngste Terroranschläge in Pakistan dargestellt, darunter ein Vorfall in der Hafenstadt Karachi, bei dem am Samstag drei Sicherheitskräfte getötet wurden. Die Angriffe richteten sich laut dem Minister auch gegen Gewalt in den Grenzregionen.
