Rettungskräfte in der Region Kumamoto im Südwesten Japans suchten am Freitag nach mindestens einer weiterhin vermissten Person, nachdem ein Erdbeben 23 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt hatte. Die Behörden warnten, dass die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden, schwindet.
Yatsushiro-Fabrik trägt die Hauptlast
Das Katastrophenteam der Präfekturregierung Kumamoto teilte mit, dass auf dem Gelände der Fabrik von Nippon Paper Industries in Yatsushiro 10 Menschen gerettet wurden, acht starben und eine Person weiterhin vermisst wird. Die Zahl, die von drei Quellen bestätigt wurde, verdeutlicht, dass ein einzelner Industriestandort fast die Hälfte der gemeldeten Todesopfer in der Region ausmachte.
In einer Pressekonferenz in Tokio am Donnerstag nannte Kabinettssekretär Minoru Kihara eine höhere vorläufige Zahl von 28 Todesopfern, basierend auf einer polizeilichen Zählung, die noch zu untersuchende Fälle einschloss. Die Diskrepanz spiegelt den sich entwickelnden Charakter der Suche und die Zeit wider, die die Behörden benötigen, um einzelne Identitäten und Umstände zu bestätigen.
