Das KI-Unternehmen OpenAI hat seinen ursprünglich für das dritte oder vierte Quartal dieses Jahres angepeilten Börsengang verschoben, weil eigene Berater vor zu geringer Nachfrage von Privatanlegern gewarnt haben, wie die New York Times unter Berufung auf drei mit den Überlegungen vertraute Personen berichtet.
Ursprünglich habe das Unternehmen ein Debüt auf dem Parkett für das dritte oder vierte Quartal dieses Jahres ins Auge gefasst, berichtete die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf drei mit den Überlegungen vertraute Personen. Nun zeichne sich ab, dass der Schritt frühestens im kommenden Jahr erfolgen könnte. Eine offizielle Stellungnahme von OpenAI gibt es nicht: Ein Sprecher von OpenAI lehnte der Zeitung zufolge eine Stellungnahme zu den etwaigen Verzögerungen ab.
Bewertungsziel von einer Billion US-Dollar
Ziel ist für Firmenchef Sam Altman eine Bewertung in Höhe von einer Billion US-Dollar. Bei der jüngsten Finanzierungsrunde wurde OpenAI auf 730 Milliarden US-Dollar taxiert. Ein Abrücken von dieser Summe komme für Altman jedoch nicht infrage, sagte einer der Insider der Zeitung. Sie hätten die Führungsebene vor die Wahl gestellt, mit dem Börsengang bis 2027 zu warten, um die von OpenAI-Chef Sam Altman geforderte Bewertung von einer Billion Dollar zu erreichen, oder die Zielmarke für ein schnelleres Debüt zu senken.
