Wien, 01 Juli 2026
Der Chef des österreichischen Energiekonzerns OMV, Alfred Stern, hat am Mittwoch in Wien bestätigt, dass das Unternehmen die Dieselproduktion zugunsten von Kerosin zurückfährt, weil sich dies an den aktuellen Marktentwicklungen orientiere.
Hintergrund der Entscheidung
Stern erläuterte vor Journalistinnen und Journalisten in Wien, dass die OMV ihre Raffinerien flexibel steuere und derzeit Kerosin gegenüber Diesel bevorzugt herstelle. „Das geht aber nicht beliebig“, sagte der OMV-Chef am Mittwoch. Die Verschiebung zwischen den Produktströmen ist eine direkte Reaktion auf die Profitabilität der einzelnen Kraftstoffe an den europäischen Märkten.
Hintergrund ist nach Angaben des Unternehmens die anhaltende Volatilität an den Energiemärkten. „Vorhersagen sind aber immer schwierig, weil die Situation extrem volatil ist“, sagte Stern in Wien. Auf den Terminmärkten zeige sich zwar unter der Annahme, dass die Straße von Hormuz wieder passierbar sei, eine gewisse Entspannung, dies bezeichnete Stern jedoch als „optimistische Annahme“.
