Die heimische Tourismuswirtschaft blickt laut Wirtschaftskammer Österreich (WKO) auf eine insgesamt zufriedenstellende Sommersaison 2026 zurück, während die Gewerkschaft Vida kurz vor dem Branchenüberblick einen neuen Kollektivvertrag für Hotel und Gastronomie präsentierte.

Die Sommersaison 2026 verlief für weite Teile der österreichischen Tourismuswirtschaft erfreulich. Wie die zuständigen Fachverbände der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) am Mittwoch mitteilten, bewegten sich die Nächtigungszahlen in den meisten Bundesländern über dem Vorjahresniveau. Vor allem städtische Destinationen und Seenregionen verzeichneten kräftige Zuwächse, während einzelne Alpenregionen mit wetterbedingten Schwankungen zu kämpfen hatten.

Für die Hotellerie zeichnet Georg Imlauer, dessen Hotelgruppe Imlauer in mehreren Bundesländern Häuser betreibt, ein verhalten positives Bild. Die Auslastung habe sich im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert, wenngleich die Personalkosten weiterhin deutlich höher lägen als vor der Pandemie. Imlauer verwies auf den enormen Druck, dem Familienbetriebe durch gestiegene Lohnnebenkosten und Energiepreise ausgesetzt seien.