Österreich hat durch ein 3:3-Unentschieden gegen Algerien am letzten Spieltag der Gruppe J bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 den Einzug ins Achtelfinale geschafft, nachdem Sasa Kalajdzic in der sechsten Minute der Nachspielzeit per Kopf zum Ausgleich traf.

Ein 0:0 hätte beiden Mannschaften für das Weiterkommen gereicht, doch die Partie entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Algerien ging durch Riyad Mahrez in der 93. Minute mit 3:2 in Führung, ehe Kalajdzic im letzten Moment für Österreich zuschlug und das Turnier für die ÖFB-Auswahl am Leben hielt.

Das späte Tor hatte weitreichende Folgen über die Gruppe J hinaus. Da Österreich durch das Unentschieden punktemäßig an Algerien vorbeizog, veränderten sich die Konstellationen für die Gruppendritten. Iran, das in seinem WM-Quartier in Tijuana auf die übrigen Ergebnisse wartete, wurde als achter der besten Drittplatzierten aus dem Turnier gerechnet – das späte Tor Kalajdzics entschied damit indirekt auch über das iranische Schicksal.