Im ersten Halbjahr 2026 haben in Österreich nach Daten der Pensionsversicherungsträger lediglich 313 Personen einen Antrag auf die Anfang des Vorjahres eingeführte Teilpension gestellt, womit die Erwartungen des Sozialministeriums von rund 10.000 Antragstellern pro Jahr deutlich verfehlt wurden.

Anträge nach Versicherungsträgern

Die Bilanz des ersten Halbjahres fällt damit weit hinter den Erwartungen zurück. Wie aus Daten der Pensionsversicherungsträger hervorgeht, die die Austria Presseagentur (APA) am Montag meldete, wurden in den ersten sechs Monaten lediglich 313 Anträge auf die neue Teilpension eingebracht. Das Sozialministerium war im vergangenen Jahr noch davon ausgegangen, dass sich rund 10.000 Menschen pro Jahr für die Teilpension entscheiden.

Den Löwenanteil der Anträge bearbeitete die Pensionsversicherungsanstalt (PVA): Dort gingen 289 Anträge ein. "Bei der Pensionsversicherung (PVA) wurden 289 Anträge gestellt", heißt es in der APA-Meldung. Weitere 19 Anträge verzeichnete die Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS). Bei der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) waren es 5 Anträge.