Longyearbyen, 06 August 2026

Auf der norwegischen Arktisinsel Spitzbergen sind in diesem Sommer ungewöhnlich viele Rentiere unter ungeklärten Umständen gestorben, wie das Norwegische Institut für Naturforschung (NINA) der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.

Das Norwegische Institut für Naturforschung (NINA) teilte gegenüber AFP mit, es gebe „keine eindeutigen Hinweise und auch keine konkrete Hypothese“, um die ungewöhnlichen Todesfälle im Sommer zu erklären. Damit bleibt die genaue Ursache vorerst offen. Die Tiere wurden demnach in mehreren Tälern der Inselgruppe im Nordpolarmeer gefunden.

Spitzbergen gehört zu den am dichtesten besiedelten Verbreitungsgebieten des Spitzbergen-Rentiers (Svalbard-Ren). Die Population lebt ganzjährig im Hocharktis und ist an extreme Wetterbedingungen angepasst. Lokale Medien und Fanganwältinnen und Fanganwälte hatten bereits seit Wochen von auffällig vielen Kadavern berichtet, bevor NINA die Fälle jetzt öffentlich einordnete.