Auf Spitzbergen in Norwegen ist ein Eisbär erschossen worden, nachdem er nach Angaben der Behörden einer Reisegruppe zu nahe gekommen war und eine Gefahr für die Menschen darstellte.

Der Vorfall ereignete sich auf der zu Norwegen gehörenden Inselgruppe Spitzbergen, wo Begegnungen zwischen Eisbären und Menschen seit Jahren als ernstes Sicherheitsrisiko gelten. Wie die zuständigen Stellen mitteilten, näherte sich das Tier einer Reisegruppe so weit an, dass die Verantwortlichen den Abschuss als notwendige Schutzmaßnahme erachteten.

Spitzbergen ist die größte Insel des Archipels Svalbard und liegt weit nördlich des Festlands im Nordpolarmeer. Der Hauptort Longyearbyen dient als Ausgangspunkt für Expeditionen und Tourismus in eine der am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Die Behörden weisen seit langem darauf hin, dass Eisbären dort als gefährliches Wildtier eingestuft sind und nicht aus nächster Nähe beobachtet werden sollten.

Spitzbergen: Siedlung am Rand der Arktis