Wien, 05 August 2026
Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben die österreichische Regierung zu einer deutlich entschlosseneren Klimapolitik aufgefordert und auf die Folgen des bisherigen Klimakurses hingewiesen.
Die Nichtregierungsorganisationen, darunter Global 2000, sehen die Republik nach eigenen Angaben an einem Wendepunkt beim Klimaschutz. In einer gemeinsamen Stellungnahme verweisen sie auf eine Häufung von Meldungen über Hitzetote, auf Brände auch in Österreich und auf den erstmaligen Messwert von 41 Grad Celsius im Land.
Für die NGOs ist die Lage Anlass zu dringlichen Forderungen an die Regierung. Sie erwarten, dass die angekündigten Maßnahmen rascher umgesetzt und mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden. Konkrete Summen aus dem Maßnahmenbudget oder dem Milliardenbudget wurden in den vorliegenden Stellungnahmen nicht beziffert.
Hintergrund der Forderungen
Im Zentrum der Kritik steht das Klimaministerium unter Klimaminister Totschnig. Die NGOs monieren, dass bestehende Programme zu langsam wirken und dass die Landwirtschaft, die laut den Organisationen über ihrem Limit arbeitet, nicht ausreichend unterstützt werde, um sich an extreme Wetterlagen anzupassen.
