Am 21. Juli 2026 sind neue Förderregelungen für den Einbau klimafreundlicher Heizungen und Wärmepumpen in Kraft getreten, die vor allem Familien und Haushalte mit niedrigem Einkommen stärker unterstützen, den Klimageschwindigkeitsbonus aber absenken.

Wer bekommt mehr, wer weniger?

Die Bundesregierung will die Mittel für den Heizungstausch künftig "effizienter", "fokussierter" und "sozial ausgewogener" verteilen. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft mitteilt, bleiben die Grundförderung von 30 Prozent und der Einkommensbonus von zusätzlich 30 Prozent für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 40.000 Euro bestehen. Haushalte mit weniger als 30.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen können dadurch zusammen mit anderen Zuschlägen auf bis zu 80 Prozent Förderung kommen.

Neu ist, dass das Vorhandensein minderjähriger Kinder die Einkommensgrenze verschiebt: "Für Haushalte mit mindestens einem minderjährigen Kind wird das für die Förderung maßgebliche, zu versteuernde Jahreseinkommen einmalig um 10.000 Euro abgesenkt." Damit profitieren Familien stärker als zuvor.