Berlin, 10 Juli 2026
Der Bundestag stimmt am Freitag über das Gebäudeenergiemodernisierungsgesetz (GModG) ab, mit dem die schwarz-rote Bundesregierung die Förderung für Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizungen ab sofort senkt und Anträge bis zum 21. Juli aussetzt.
Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums gibt es vom 9. bis 20. Juli eine Umstellungsphase für technische Anpassungen bei der Förderbank KfW und dem Bundesamt Bafa. Während dieser Phase gilt laut Ministerium eine Vertrauensschutzregelung: Wer bereits eine gültige Bestätigung zum Antrag oder eine technische Projektbeschreibung hat, könne demnach weiter zu den bisherigen Konditionen beantragen. Ab dem 21. Juli sollen dann neue geringere Förderbedingungen gelten.
Technische Umstellung bei KfW und Bafa
Der Plan der Bundesregierung sieht vor, die staatliche Förderung für Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizungen in den kommenden Jahren schrittweise zu senken. „Bislang konnten sich Immobilienbesitzer den Einbau mit bis zu 70 Prozent und maximal 21.000 Euro der Investitionskosten bezuschussen lassen." Künftig können Eigentümer und Eigentümerinnen von Ein- oder Mehrfamilienhäusern, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Unternehmen und Kommunen die Förderung nach den neuen Regeln ab dem 21. Juli bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.
