Die schwarz-rote Bundesregierung plant, die staatlichen Zuschüsse für Wärmepumpen und andere klimafreundliche Heizungen in den kommenden Jahren schrittweise zu senken, wie aus einer Vorlage für den Haushaltsausschuss des Bundestags hervorgeht.

Nach dem Entwurf, der dem ARD Hauptstadtstudio vorliegt, soll die maximale Fördersumme für die meisten Haushalte künftig alle sechs Monate sinken. Derzeit können Eigentümer beim Umstieg auf eine emissionsarme Heizung eine staatliche Förderung von bis zu 70 Prozent erhalten, die sich aus der Kombination verschiedener Programme ergibt. Der maximal erhältliche Investitionskostenzuschuss für den Heizungstausch beträgt 21.000 Euro.

Für die allermeisten Haushalte soll diese Summe demnächst schrittweise sinken. Haushalte mit einem Jahreseinkommen oberhalb von 30.000 Euro sollen zunächst höchstens 19.600 Euro erhalten, dann schrittweise alle sechs Monate weiter bis auf 13.200 Euro im Jahr 2030. Für höhere Einkommen ab 40.000 Euro im Jahr gilt schon jetzt eine Höchstsumme von 16.500 Euro, die ebenfalls schrittweise auf bis zu 6.600 Euro sinken soll.