Das österreichische Innenministerium sieht nach dem tödlichen Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Day derzeit keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen in Österreich.
Eine Sprecherin des Innenministeriums sagte am Montag der APA auf Anfrage, es lägen "keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen vor". Zugleich verwies sie darauf, dass die Sicherheitsbehörden die Lage weiterhin aufmerksam beobachteten.
Hintergrund: Anschlag in Berlin
Am Samstagabend hatte ein Verdächtiger am Rand des Berliner CSD Menschen mit einem Van angefahren und mit einer Stichwaffe – mutmaßlich eine Machete – angegriffen. Eine Frau aus Polen wurde tödlich und weitere 29 Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Nach intensiver Fahndung erschossen Einsatzkräfte den Verdächtigen am Sonntagabend bei seiner Festnahme in einer Laubenkolonie in Berlin-Spandau. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 21-Jährigen, der dem islamistischen Milieu zuzurechnen war und sich trotz einer Verurteilung auf freiem Fuß befand.
