Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin mit einer Toten und zahlreichen Schwerverletzten haben Bundeskanzler Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder ein entschiedeneres Vorgehen gegen sogenannte Gefährder gefordert und dabei teils weitgehende rechtliche Verschärfungen ins Gespräch gebracht.

Der Bundeskanzler sagte am Montag in Berlin, die Bundesregierung werde mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit reagieren müssen. Entscheidend sei die Frage, wie es habe sein können, dass ein Mann, der als Gefährder eingestuft sei, sich am Samstagabend unbehelligt in die Nähe des Christopher Street Days habe begeben können. "Wir werden mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit reagieren müssen und vor allem die Frage beantworten müssen, wie es eigentlich sein kann, dass ein Mann, der so eingestuft ist hier in Berlin, sich am Samstagabend unbehelligt in die Nähe des Christopher Street Days begeben konnte", sagte der Kanzler dazu weiter.