Buenos Aires, 11 Juli 2026
Ein mutmaßlicher Cyberangriff auf den argentinischen Fußballverband AFA hat nach einem Medienbericht Spuren nach Ägypten offenbart, während Untersuchungen zu Herkunft und Umfang des Vorfalls noch laufen.
Laut der argentinischen Tageszeitung „Diario Popular" sollen E-Mails im Namen der AFA verschickt worden sein, in denen die Schiedsrichterleistung im WM-Achtelfinale Ägyptens gegen Argentinien in Zweifel gezogen wurde. Eine dieser Nachrichten erreichte dem Bericht zufolge Journalisten und enthielt die Behauptung: „Argentinien hat nicht gewonnen. Der Sieg wurde durch korrupte Schiedsrichterentscheidungen gestohlen."
Hintergrund: Das WM-Spiel und die ägyptischen Vorwürfe
Die AFA bestätigte am Donnerstag, dass eine mögliche E-Mail-Aussendung festgestellt worden sei, die weder von dem Verband erstellt noch autorisiert wurde. Der Verband rief Empfängerinnen und Empfänger zugleich dazu auf, ungewöhnliche Nachrichten zu ignorieren – insbesondere solche mit Links, Anhängen oder Aufforderungen zur Preisgabe persönlicher Daten.
