Titelverteidiger Argentinien hat im Achtelfinale der Fußball-WM in Atlanta gegen Ägypten einen Rückstand von zwei Toren noch in einen 3:2-Sieg verwandelt und ist damit in die Runde der besten Acht eingezogen.
Verschossener Elfmeter setzt frühes Ausrufezeichen
Die Partie begann für die Albiceleste denkbar schlecht. Bereits in der 15. Minute brachte Yasser Ibrahim Ägypten nach einer Standardsituation in Führung. Nur vier Minuten später kam es zum Aufreger des Spiels: Haissem Hassan foulte Nicolás Tagliafico im Strafraum, Schiedsrichter François Letexier zeigte auf den Punkt.
Ägypten legt nach – und gerät unter Druck
Lionel Messi, 39 Jahre alt, übernahm die Verantwortung und scheiterte an Ägyptens Torhüter Mohamed Oufa Shobeir. Es war der zweite verschossene Elfmeter des argentinischen Kapitäns bei dieser WM – auch im Gruppenspiel gegen Österreich hatte er vom Punkt verfehlt. Wie der Sender berichtet, hatte zuvor kein Spieler bei einer Fußball-WM zwei Elfmeter im Turnierverlauf verschossen, Elfmeterschießen nicht eingerechnet.
Kurz vor der Pause hätten die Argentinier beinahe nachgelegt, doch Shobeir parierte auch gegen Alexis Mac Allister (28.) und Julian Álvarez (39.) glänzend. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung der Ägypter in die Kabinen.
