Bogotá, 10 Juli 2026

Der kolumbianische WM-Fußballer Jaminton Campaz hat nach dem Ausscheiden seines Teams bei der Fußball-Weltmeisterschaft Morddrohungen erhalten und kann nach Angaben des Sportportals One Football vorerst nicht in seine Heimat zurückkehren.

Der 25-jährige Stürmer von Rosario Central entschied sich aus Sicherheitsgründen gegen eine unmittelbare Rückkehr nach Kolumbien, wie One Football berichtete. Die Drohungen richten sich demnach auch gegen Familienangehörige des Angreifers. Der kolumbianische Fußballverband bestätigte die Bedrohungen und verurteilte sie in einer offiziellen Stellungnahme.

Drohungen auch gegen die Familie

Campaz war im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen die Schweiz im Elfmeterschießen nach Verlängerung gescheitert. In dieser entscheidenden Phase vergab der Stürmer zudem eine Großchance in der Verlängerung, die den Einzug ins Viertelfinale bedeutet hätte. Nach dem Ausscheiden mehrten sich offenbar die feindseligen Reaktionen aus dem kolumbianischen Umfeld.