DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay den Rücken gestärkt, während Jürgen Klopp Spekulationen um eine mögliche Nachfolge bei einem Auftritt bei MagentaTV zurückwies.

Erneutes Vorrunden-Debakel mit Folgen

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in den USA bereits in der ersten K.-o.-Runde gescheitert. In Foxborough unterlag die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann Paraguay mit 3:4 im Elfmeterschießen. Damit verpasst Deutschland zum dritten Mal in Folge das Achtelfinale einer WM – nach 2018 in Russland und 2022 in Katar.

Unmittelbar nach dem Spiel erklärte Nagelsmann, der den Posten im September 2023 als jüngster Bundestrainer der DFB-Geschichte übernommen hatte, seine Bereitschaft zur Weiterarbeit. „Ich möchte es weiter machen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte“, sagte der 38-Jährige. Zugleich räumte er ein: „Es würde nicht jeder unterschreiben, dass ich Bundestrainer bleibe.“ Sein Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund läuft bis zur Europameisterschaft 2028.