Die Schweiz hat am Dienstag (Ortszeit) in Vancouver durch ein 4:3 im Elfmeterschießen gegen Kolumbien den letzten Platz im WM-Viertelfinale erobert und trifft dort auf Argentinien.
Im kanadischen Vancouver hatte es nach Verlängerung 0:0 gestanden. Die Eidgenossen setzten sich erst im zehnten Penalty des Shootouts durch, nachdem Davinson Sanchez seinen Versuch an die Latte gehämmert hatte und Schiedsrichter Barton aus El Salvador das Duell entschied.
Die Schweizer stehen nun zum vierten Mal nach 1934, 1938 und 1954 in der Runde der letzten acht. Erstmals bei einer WM hat die Schweiz zwei K.o.-Spiele gewonnen.
Historischer Abend für die Schweiz
Das Duell der zwei bei der WM ungeschlagenen Teams begann zwar mit Tempo und druckvollem Spiel auf beiden Seiten. Klare Torchancen blieben in der ersten Hälfte aber Mangelware.
Kurz vor der ersten Trinkpause zeigte Kobel bei einem Puerta-Schuss (21.) von der Strafraumgrenze eine Parade. Der Dortmunder Schlussmann war in der entscheidenden Phase des Spiels einer der Garanten für den Einzug ins Viertelfinale.
Offensive Startphase ohne Treffer
Die Schweizer kamen ihrerseits durch Rieder (30.) und Dan Ndoye (33.) zu ersten Abschlüssen – Torhüter Camilo Vargas war jeweils zur Stelle. Rieder hatte seinen Einsatz dem Ausfall von Johan Manzambi zu verdanken, der laut Verband eine Knieprellung aus dem Abschlusstraining am Montag mitbrachte. Der 20-Jährige stand nicht im Kader.
