Bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Kämpfern sind im Norden Malis mindestens 50 Soldaten getötet worden, als ihr Militärkonvoi die strategisch bedeutende Stadt Anefis verließ.
In Mali sind gestern bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Kämpfern mindestens 50 Soldaten getötet worden. Wie es heute aus Militärkreisen hieß, attackierten die Angreifer einen Militärkonvoi, der gerade aus der strategisch bedeutenden Stadt Anefis im Norden Malis herausfuhr. Der Konvoi wurde nach Angaben der Quelle auf dem Weg in eine andere Region angegriffen.
Es handelt es sich um einen der blutigsten Angriffe auf die Armee in dem seit rund 15 Jahren andauernden Konflikt in dem westafrikanischen Land. Die malische Armee hat in den vergangenen Jahren wiederholt schwere Verluste durch koordinierte Überfälle im Norden und Zentrum des Landes hinnehmen müssen. Die Region um Anefis gilt als Knotenpunkt für verschiedene bewaffnete Gruppen.
