Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) ist am Donnerstag in Peking mit ihrem chinesischen Amtskollegen Wang Yi zusammengetroffen, um die bilateralen Beziehungen zwischen Wien und Peking zu vertiefen und dabei auch heikle Themen wie Menschenrechte und Pressefreiheit anzusprechen.
Die Reise der Außenministerin ist der erste Besuch eines österreichischen Ressortchefs in China seit 2018. Damals war Karin Kneissl als Außenministerin in die Volksrepublik gereist. Nach knapp zwei Tagen in der Finanz- und Wirtschaftsmetropole Shanghai ging es für Meinl-Reisinger weiter ins politische Herz der Volksrepublik China: nach Peking.
Jubiläum und Symbolik in der Botschaft
Bereits am Mittwochabend fand in der österreichischen Botschaft ein Festakt zum 55. Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Wien und Peking statt. Die Beziehungen seien "freundlich und strategisch", betonte Meinl-Reisinger anlässlich des Empfangs. Insgesamt feiern Österreich und China heuer 60 Jahre offizielle Wirtschaftsbeziehungen. "Trotz unterschiedlicher Wege und Systeme" seien die Beziehungen widerstandsfähig, sagte die Ministerin weiter.
